Die Rescue Challenge ist kein Wettkampf. Die Teams treten nicht gegeneinander an, sondern sollen miteinander voneinander lernen. Die Bewertung erfolgt in enger Anlehnung an die Bestimmungen der World Rescue Organisation. Somit werden die Teams nicht miteinander verglichen, sondern die Leistungen jeder Mannschaft individuell bewertet und in einer teambezogenen Nachbesprechung betrachtet.
Es gibt 2 Kategorien bei der Rescue Challenge:
Das Rapid Szenario und das Standard Szenario, das mögliche dritte Szenario „Complex“ wird in Deutschland momentan noch nicht durchgeführt.
Rapid Szenario: In 10 Minuten gilt es eine Person zu versorgen und zu befreien, der Gesundheitszustand der verunfallten Person ist nicht stabil und wird im Laufe der Übung kritisch.
Standard Szenario: In 20 Minuten soll eine Person
medizinisch versorgt und befreit
werden. Der Gesundheits-
zustand des Eingeklemmten ist
stabil, wenn der innere Retter
entsprechende Versorgungen
und Überprüfungen durchführt.
Es nicht zwingend notwendig die Person in der angegebenen Zeitvorgabe aus dem Pkw befreit zu haben. Eine gute Versorgung und Vorgehensweise sind wichtiger.
Jedoch wird die Bewertung nach Ablauf der Zeit gestoppt und die Übung beendet.
Bewertet werden der Teamleiter, der innere Retter und die technische Rettung.
Bewertungsbögen siehe Anhang
Ein Rettungsteam besteht aus 6 Mitgliedern:
1 Teamleiter (es ist nicht zwingend notwendig, dass der Teamleiter die Gruppenführerqualifikation besitzt.)
1 Innerer Retter (Medic)
1 Angriffstrupp (2xTool)
1 Sicherungstrupp (2xSafety)
Reservemitglieder sind möglich und können zu einem kompletten Szenario eingewechselt werden. Ein Personalaustausch während der Übung ist nur im Ausnahmefall zulässig.
Wenn es während der Challenge zu einem Ausfall eines Teammitgliedes kommt, kann ein Reservemitglied, ein Teilnehmer eines anderen Teams oder auf Wunsch des Teams und mit Zustimmung des Hauptschiedsrichters die Übung mit verringerter Personalstärke durchgeführt werden.
Der Versicherungsschutz für die Teilnehmer muss durch die entsendende Organisation getragen werden. Dieser muss bei der Anmeldung in Verbindung mit einer Haftungsausschlusserklärung dem Veranstalter gegenüber bestätigt werden.
Während der Rescue Challenge gilt Alkoholverbot. Angetrunkene oder betrunkene Teammitglieder führen zur Disqualifikation des Teams.
Unsere Achtung und Respekt gilt dem Mut der Teams teilzunehmen und aus Achtung vor der gezeigten Leistung wünschen wir keine üble Nachrede oder Lästerei. Sollte uns solch ein Verhalten bekannt werden, wird die entsprechende Person des Veranstaltungsgeländes verwiesen.
Der Teamleiter und der innere Retter müssen vor der Challenge an einer Einweisung teilnehmen. In der Einweisung werden Details zum Ablauf der Veranstaltung bekannt gegeben und noch ggf. offene Fragen geklärt.
Wir wünschen allen teilnehmenden Teams viel Spaß und einen guten Erfahrungsaustausch.
Der Vorstand der VFDU e.V.
Die Teammitglieder sollten diejenige Schutzkleidung tragen, die sie im Einsatz normalerweise verwenden. Ggf. ist die bestehende Ausrüstung zu erweitern.
-Feuerwehrschutzanzug oder vergleichbare Kleidung zur techn. Hilfeleistung
-Geeignete Handschuhe zur techn. Hilfeleistung/ Patientenversorgung
-Sicherheitsschuhwerk
-Helm mit Gesichtsschutz (Visier) .... weiterlesen
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Innerer Retter |
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KATEGORIE |
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ANNÄHERUNG |
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Lageerkundung des/ der Patienten |
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Bewegungseinschränkung einfordern |
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Verbindung mit dem Einsatzleiter/ Freigabe |
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ERSTKONTAKT |
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Bewußtseinskontrolle (AVPU/GCS) |
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Atemkontrolle |
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Erkennbare Verletzungen |
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ERSTBEURTEILUNG |
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Atemwege kontrollieren/ freimachen |
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Anlage O²- Maske, Atemwege freihalten (falls erforderlich) |
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Kreislaufkontrolle |
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Body Check (Kopf, Hals, Thorax, Abdomen, Becken, große Extr.) |
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WEITERES PATIENTENMANGEMENT/ VERSORGUNG |
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Schutz vor äußeren Einflüssen |
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adäquater Schutz vor Rettungsarbeiten |
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Monitoring (Pulsoxymetrie, Atemkontrolle, Pulskontrolle) |
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Patientenbeurteilung |
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WIRBELSÄULENMANAGEMENT |
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Initiales HWS Management |
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Fortgesetztes HWS-Management |
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Achsgerechte Lagerung und Rettung |
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KOMMUNIKATION |
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Mit dem Team |
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Mit dem Teamleiter |
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Mit dem Patienten |
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Mit dem Helfer des inneren Retters |
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ÜBERGABE |
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Gesamtsituation erkannt |
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Verletzungen richtig eingeschätzt und behandelt |
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